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Höhere Zinsen, steigende Lebenshaltungskosten – muss ich mein Haus jetzt verkaufen?

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Die Zinsen steigen wieder, während die Inflationsrate weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt. Nach vielen Jahren der Niedrigzinsphase verändert sich der Finanzierungsmarkt spürbar. Für Eigentümer, die jetzt eine Anschlussfinanzierung benötigen, bedeutet das häufig höhere monatliche Raten. Viele stellen sich daher die Frage: Lässt sich das eigene Haus trotz der aktuellen Belastungen halten?

Beim Immobilienverkauf lauern zudem zahlreiche Fallstricke, die den Erlös schmälern können. Wer den Verkauf professionell vorbereitet, vermeidet unnötige Risiken. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite zum Immobilienverkauf.

Beim Immobilienverkauf lauern viele Tücken, die den Erfolg schmälern.

Gehen Sie den Verkauf professionell an. Wir helfen Ihnen dabei. Kontaktieren Sie uns.

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Warum die Finanzierung plötzlich Probleme machen kann

Die erhöhten Zinssätze haben zur Folge, dass selbst bei durchschnittlichem Einkommen die monatliche Belastung deutlich steigen kann. Die Tilgung darf jedoch langfristig nicht zur finanziellen Überforderung führen. Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten, etwa durch teurere Energie, Lebensmittel oder Mobilität. Die Summe dieser Faktoren kann Haushalte schnell an ihre Grenzen bringen.

Ursachen wie Lieferengpässe, Rohstoffknappheit oder die wirtschaftlichen Folgen internationaler Konflikte verstärken die Situation zusätzlich. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die persönliche Finanzlage zu verbessern.

Bonität stärken und finanzielle Basis verbessern

Wer seine Immobilie behalten möchte, sollte prüfen, ob sich die eigene Bonität verbessern lässt. Dazu gehört unter anderem:

  • mögliche Löschungen unpassender SCHUFA-Einträge

  • Optimierung der laufenden Ausgaben

  • Aufbau kleiner Rücklagen

  • Überprüfung der eigenen Kontobewegungen auf unnötige Belastungen

Je besser der Bonitätsscore, desto höher sind die Chancen auf eine tragbare Anschlussfinanzierung.

Hilfreiche Informationen rund um Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie auch in unserem Bereich Finanzierung & Beratung.

Weiterfinanzieren mit einem Forward-Darlehen

Eine weitere Option ist ein Forward-Darlehen. Dabei beendet man den bestehenden Kredit vorzeitig und sichert sich für die Zukunft den aktuellen Zinssatz. Zwar kann dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen, allerdings lohnt sich dieser Schritt in vielen Fällen, wenn die Zinsen weiter steigen.

Wichtig:
Die Bankgebühr entfällt manchmal, wenn die Widerrufsbelehrung im Kreditvertrag fehlerhaft ist. Hier sollte ein Fachanwalt, idealerweise aus dem Bereich Kapitalanlagerecht, den Vertrag prüfen. Auch Verbraucherschutzstellen bieten Unterstützung.

Worst Case: Was tun, wenn die Finanzierung nicht mehr möglich ist?

Wer feststellt, dass sein Einkommen die Finanzierung kaum noch trägt, sollte sich ehrlich mit folgenden Fragen befassen:

  • Reicht das Einkommen dauerhaft aus?

  • Sind Gehaltssteigerungen oder zusätzliche Einnahmen realistisch?

  • Lassen sich weitere Ausgaben reduzieren?

  • Gibt es finanzielle Rücklagen?

  • Kann der Bonitätsscore verbessert werden?

Fallen alle Antworten negativ aus und lehnen Banken die Finanzierung ab, lässt sich die Immobilie meist nicht mehr halten.

Bevor es jedoch zur Zwangsversteigerung kommt, sollten Eigentümer unbedingt rechtzeitig handeln. Ein regionaler Immobilienmakler kann helfen, Alternativen zu prüfen, Verkaufsstrategien auszuarbeiten und eine Versteigerung – also einen Verkauf unter Marktwert – zu vermeiden.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite zum Hausverkauf.

Fazit

Steigende Zinsen und höhere Lebenshaltungskosten sind für viele Eigentümer eine echte Belastung. Dennoch gibt es verschiedene Wege, eine Immobilie zu behalten: bessere Bonität, Optimierung der Ausgaben, Forward-Darlehen oder neue Finanzierungsmodelle. Wenn all das nicht ausreicht, sollte möglichst früh ein Fachmann hinzugezogen werden, um mögliche Alternativen zum Notverkauf zu prüfen.

Sie benötigen Unterstützung?

Ob Verkauf, Bewertung oder die Suche nach einer passenden Finanzierung – wir beraten Sie gern persönlich.

Jetzt Kontakt aufnehmen:
https://www.semper-haus.de/kontakt

 

 

 Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © stokkete/Depositphotos.com

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