Zahl des Monats: 65 Meter
In der Hamburger HafenCity entsteht Deutschlands derzeit größtes Wohnhaus aus Holz. Das Gebäude „Roots“ erreicht eine Höhe von 65 Metern und umfasst 18 Stockwerke. Für den Bau werden über 5.000 Kubikmeter Nadelholz verwendet. Damit übertrifft es den zehnstöckigen Vorgänger SKAIO in Heilbronn. Insgesamt werden 181 Haushalte in dem Holzhochhaus ein Zuhause finden, davon 53 Sozialwohnungen.
Holz als Baustoff gewinnt an Bedeutung
Holz wird in Deutschland zunehmend als nachhaltiger und ökologischer Baustoff gegenüber Beton und Stahl geschätzt. Die steigende Beliebtheit führt gleichzeitig zu einer höheren Nachfrage. Bereits vor der Coronapandemie und dem Ukraine-Krieg trugen Dürreschäden in Wäldern und die hohe Nachfrage aus Asien dazu bei, dass Holz knapper wurde.
Trotz dieser Herausforderungen setzen Investoren verstärkt auf Holzbauprojekte. Die positive Klimabilanz von Holz in Wohnbauten sorgt dafür, dass bereits 2019 rund 11,5 Millionen Euro in nachhaltige Gebäude investiert wurden. Etwa 24 Prozent der Kapitalanlagen aus geschlossenen Investmentfonds flossen in sogenannte „Green Buildings“-Konzepte.
Green Buildings: Nachhaltig planen und bauen
Bei Green-Building-Projekten wird von der Planung über die Montage bis zur Wartung das Zusammenspiel von gebauten Strukturen, Menschen und Ökosystemen berücksichtigt. Ziel ist die Optimierung des Ressourcenverbrauchs, die Verbesserung der Lebensqualität und die ökologische Weiterentwicklung des städtischen Siedlungsbaus.
Durch den Einsatz von Holz und weiteren nachhaltigen Materialien wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch ein modernes, gesundes Wohnumfeld geschaffen.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © RoyStudio/Depositphotos.com
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